xyxle Status: Optional

Format: an..1000 (alphanumerisch, maximal 1000-stellig)
Wiederholbarkeit: ✓

Definition

Jede zusätzliche obligatorische Kennzeichnung auf dem (NonFood) Produkt, die von einer gesetzlichen Anforderung (z. B. nationales Recht, Europäische Verordnung) abgeleitet werden kann und nicht bereits in anderen spezifischen GDSN-Attributen übertragen wird.

Ergänzende Community Beschreibung / Erläuterung

Warnhinweise sind Hinweise, die aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes auf der Verpackung oder am Produkt angebracht oder dem Produkt beigefügt sind. Dies können gesetzlich vorgeschriebene, durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlene oder auch freiwillige Warnhinweise sein.

Beispiele für freiwillige Warnhinweise:
Folien/ Beutel (Müllbeutel):
− "Achtung: Vor Kleinkindern sicher aufbewahren."
− "PE-Beutel sind kein Spielzeug, nicht über den Kopf ziehen!"
− "Plastikbeutel sind kein Spielzeug! Von Kindern fernhalten. Erstickungsgefahr!"

Beispiele für durch das BfR empfohlene Warnhinweise:
− "Nicht unverdünnt anwenden"
− "Von Kindern fernhalten, da versehentliches Verschlucken zu Lungenschäden führen kann"
− "Bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Gesicht anwenden"
− "Nicht in die Augen bringen oder in Augennähe anwenden"
− "Kann allergische Reaktionen auslösen, insbesondere bei empfindlicher Haut. In solchen Fällen ist von einer Weiterverwendung abzusehen"

Beispiele für verpflichtende Warnhinweise:
− a) VERORDNUNG (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel, Anhang III, lfd. Nr. 26 – 43, 47, 56 (Natriumfluorid = Nr. 31)
− "für Kinder ab x Jahren geeignet"
− Protokoll zur 3. Sitzung der BfR-Kommission für kosmetische Mittel vom 5. Mai 2009, Punkt 1.1 Ethanol haltige Mundpflegemittel
− "für Kinder ab x Jahren" und "nicht schlucken"

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